Geschichte der Universitätshautkliniken Leipzig
U.-F. Haustein, J.-C. Simon · Aktuelle Dermatologie · 2020 · Heft 06 · S. 282-284
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung An der zweitältesten deutschen Universität, Leipzig, wurde die Dermatovenerologie als selbständiges Lehrfach mit klinischer Ausrichtung erst 1896 und damit vergleichsweise spät etabliert. Erster Honorarprofessor und Klinikdirektor war der Wiener Gustav Riehl. Ihm folgte im Amt 1902 der aus Innsbruck nach Leipzig berufene Johann Heinrich Rille, der fortan 32 Jahre lang in Leipzig wirkte. Seinen Aktivitäten ist es zu verdanken, dass die Dermatovenerologie 1931 in ein architektonisch eindrucksvolles, nach modernsten Gesichtspunkten ausgerüstetes, neues Klinikgebäude einziehen konnte. Mit 407 Betten…