Carl Wernicke (1848–1905) und die „Wernicke-Kleist-Leonhard Schule“. Beziehungen zur „Erlanger Schule“ der Psychiatrie
Birgit Braun · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 2020 · Heft 10 · S. 652-660
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Hintergrund: Anlässlich seines 170. Geburtstages soll Carl Wernicke als Hauptvertreter einer neurobiologischen Psychiatrie im ausgehenden 19. Jahrhundert gewürdigt werden. Anliegen der vorliegenden Arbeit ist es, mögliche Beziehungen Wernickes und der „Wernicke-Kleist-Leonhard (WKL) Schule“ zur „Erlanger Schule“ der Psychiatrie näher zu beleuchten. Methoden: Primär- und Sekundärliteratur wurden unter dem Aspekt der Hypothesenprüfung ausgewertet. Quellenarbeit erfolgte. Ergebnisse: Wernickes Bemühen um die klinische Umsetzung seines nosologischen Systems wurde von seinem jüngsten Hallenser Schüler…