CareLit Fachartikel

Zur Huntington-Erkrankung im Kindes- und Jugendalter – Erkrankung, klinische Präsentation und Probleme der Diagnostik

Charlotte Thiels, Anna Stahl, Carsten Saft, Georg Juckel, Thomas Lücke · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 2020 · Heft 10 · S. 661-667

Dokument
1216139
CareLit-ID
Jahr
2020
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie
Autor:innen
Charlotte Thiels, Anna Stahl, Carsten Saft, Georg Juckel, Thomas Lücke
Ausgabe
Heft 10 / 2020
Jahrgang 88
Seiten
661-667
Erschienen: 2020-10-01 00:00:00
ISSN
0720-4299

Zusammenfassung

Zusammenfassung Die Huntington-Erkrankung (HD) ist eine autosomal-dominante neurodegenerative Erkrankung, die vornehmlich zwischen dem 30. und 50. Lebensjahr auftritt. Verursacht wird sie durch eine Genmutation auf dem Chromosom 4, welche zu einer Tripletexpansion (CAG) führt. Weniger als 10% der Betroffenen erkranken vor dem 20. Lebensjahr. Die beim Erwachsenen typischen choreatiformen Bewegungsmuster tauchen beim Jugendlichen erst im späteren Verlauf auf, können aber auch ganz fehlen. Etwa ein Drittel der Jugendlichen entwickelt eine Epilepsie. Wir präsentieren sechs Fälle kindlicher/juveniler HD und beschreib…

Schlagworte

Huntington-Erkrankung Kindheit Neurodegeneration Tripleterkrankung Epilepsie Huntington’s disease Childhood Triplet disease Epilepsy Depression Diagnostik Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie