Künstliche Flüssigkeitsgabe am Lebensende: Kommunikation und die Rolle der Pflege
Sibailly, G.; · palliative-ch, Zürich · 2010 · Heft 12 · S. 16 bis 20
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Reduktion der Essensund Flüssigkeitsaufnahme gefolgt oder einhergehend mit einer Veränderung des Bewusstseins (bis zur Bewusstlosigkeit) wird bei einer fortgeschrittenen, terminalen Krankheit vom Pflegeteam als natürlicher Sterbeprozess erkannt (Blakely & Millward, 2007). Doch in diesen Situationen sorgen sich die Angehörigen ganz besonders um ihre Nächsten: «Braucht sie nicht Flüssigkeit? », «Kann man ihn einfach so verdursten lassen? ». Von Geburt bis zum Tod haben Essen und Trinken eine wichtige soziale Funktion im zwischenmenschlichen Kontakt und in der Beziehungspflege. In jeder Kultur ist das Anbieten…