Kooperation von ambulanten palliativund notfallmedizinischen Strukturen
Stepan, R.; Sitte, T.; · Zeitschrift für Palliativmedizin, Stuttgart · 2010 · Heft 5 · S. 94 bis 95
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV) stellt in Deutschland seit 2007 einen Rechtsanspruch für Palliativpatienten mit lebenslimitierenden Erkrankungen dar (SAPV gemäß §37b und 132d Sozialgesetzbuch V). Ambulante Versorgungsmodelle ermöglichen es Palliativpatienten, ihrem Wunsch entsprechend, häufig bis zum Ende ihres Lebens in ihrer häuslichen Umgebung zu verbleiben [1 ]. In weit fortgeschrittenen Erkrankungsstadien treten allerdings auch gehäuft Symptomexazerbationen (beispielsweise akute Dyspnoe, Bewusstseinseintrübun-gen, Schmerzexazerbationen) auf [2]. Diese führen bei nicht ausreichender a…