Sorgende FreundeNichtverwandschaftliche Beziehungen als Familienersatz
Schobin, J.; · Blätter der Wohlfahrtspflege, Stuttgart · 2011 · Heft 1 · S. 7 bis 9
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Zahl alleinlebender Menschen wächst. Viele von ihnen werden sich im Alter nicht auf Angehörige verlassen können, weil es diese nicht gibt. Der Aufbau und die Pflege eines Freundeskreises scheint einen Ausweg zu zeigen. Aber auch hier zeigt sich, dass die fundamentale Voraussetzung für ein Leben im Kreis der Freunde bis auf weiteres die Fähigkeit zur Selbstsorge bleiben wird. Verliert eine Person diese, sind die organisierten Akteure der öffentlichen und privaten Fürsorge gefragt. Dennoch können Freundschaften zu einem würdigen und weitgehend selbstbestimmten Leben im Alter beitragen.