CareLit Fachartikel

Werbung für ein GenerikumUWG $$ 3, 4 Nr. 11, 5; HWG § 3; SGB V §§ 31, 84 I Nr. 1, 106, 130a VIII

PflegeRecht, Neuwied · 2011 · Heft 1 · S. 21 bis 24

Dokument
122960
CareLit-ID
Jahr
2011
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
PflegeRecht, Neuwied
Autor:innen
Ausgabe
Heft 1 / 2011
Jahrgang 15
Seiten
21 bis 24
Erschienen: 2011-01-31 00:00:00
ISSN
1433-7231
DOI

Zusammenfassung

Die an Ärzte gerichtete Werbung für ein Generikum mit der Angabe „ ... eine wirtschaftliche Alternative für Ihre Verordnung mit einem Preisvorteil bis zu 36 % gegenüber P. (Originalpräparat) ist irreführend, wenn die Berechnung der Ersparnis auf den in der sog. Lauer-Taxe verzeichneten Abgabepreisen basiert und aus der Angabc nicht hinreichend deutlich hervorgeht, dass der genannte Preisvorteil aufgrund des Bestehens von Rabattverträgen zwischen Krankenkassen und Originalhersteller für einen erheblichen Anteil der Verschreibungen nicht erzielt werden kann.

Schlagworte

ALTERNATIVE MARKETING ARZNEIMITTEL URTEIL KRANKENVERSICHERUNG RECHTSPRECHUNG WERBUNG THROMBOZYTENAGGREGATIONSHEMMER CLOPIDOGREL ZULASSUNG APOTHEKEN HÖHE ES BEURTEILUNG WISSENSCHAFT SPRACHE