Grundlagen der Infusionstherapie und parenteralen Ernährung
Schmitt, W. · Deutsche Krankenpflegezeitschrift, Stuttgart · 1985 · Heft 3 · S. 198 bis 201
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
In den Anfängen der Infusionstherapie herrschte die Meinung vor, nach akuten Erkrankungen wie Pankreasinsuffizienz, Myokardinfarkt oder zerebralen Prozessen wie Tumor oder Encephalits, sowie nach chirurgischen Eingriffen oder Traumen, sei jede Nahrungszufuhr sinnlos, da der Organismus nicht in der Lage sei, die angeboteten Substrate zu verwerten. Obwohl sich der Kenntnisstand gegenüber früher erheblich verbessert hat, mutet man auch heute noch Patienten eine Nulldiät zu bzw. setzt sie im Anschluß an eine Operaton oder ein Trauma einer Ernährung aus, die in bezug auf Zusammensetzung, Quantität und Qualität besten…