CareLit Fachartikel

Ungerechtfertigter Behandlungsabbruch und Lebensschutz StGB §§212, 216; BGB §§ 1901a f.

Dann, M.; · Gesundheit und Pflege, Köln · 2011 · Heft 4 · S. 66 bis 67

Dokument
125065
CareLit-ID
Jahr
2011
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Gesundheit und Pflege, Köln
Autor:innen
Dann, M.;
Ausgabe
Heft 4 / 2011
Jahrgang 1
Seiten
66 bis 67
Erschienen: 2011-04-01 00:00:00
ISSN
2191-3595
DOI

Zusammenfassung

Der BGH hat die Verurteilung eines Angeklagten (A) wegen versuchten Totschlags bestätigt. Dessen Schwiegermutter war zuvor in einem Krankenhaus in ein künstliches Koma versetzt worden. Da die Tochter der Patientin nicht persönlich im Krankenhaus erscheinen konnte, schickte sie A dorthin. Dieser erfuhr, dass seine Schwiegermutter sich zwar in einem ernsten, aber nicht hoffnungslosen Zustand befand. A wusste, dass eine Patientenverfügung existierte. Deren genauen Inhalt kannte er jedoch nicht. Ihm war lediglich bekannt, dass seine Schwiegermutter keine »lebensverlängernden Maßnahmen« wünschte.

Schlagworte

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