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Medizin in einer Gesellschaft, die kein Schicksal duldet Eine Kritik des Machbarkeitsdenkens der modernen Medizin

MAIO, G.; · Zeitschrift für medizinische Ethik, Ostfildern · 2011 · Heft 6 · S. 79 bis 98

Dokument
125361
CareLit-ID
Jahr
2011
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Zeitschrift für medizinische Ethik, Ostfildern
Autor:innen
MAIO, G.;
Ausgabe
Heft 6 / 2011
Jahrgang 57
Seiten
79 bis 98
Erschienen: 2011-06-01 00:00:00
ISSN
0944-7652
DOI

Zusammenfassung

Um medizinethische Debatten in ihrer Tiefenstruktur zu begreifen, bedarf es einer philosophisch-anthropologischen Reflexion, die über das Pragmatische hinaus Grundfragen des Menschseins in den Fokus nimmt. Der vorliegende Beitrag widmet sich dem Verhältnis von Medizin und Philosophie, indem er den Begriff des Schicksals reflektiert. Am Beispiel der gegenwärtig diskutierten Methode der Präimplantationsdiagnostik wird deutlich: Im Grunde stellt die Präimplantations-diagnostik nichts anderes dar als die kategorische Ablehnung des Schicksals, sofern man Schicksal als das versteht, was nicht sein müsste, das aber ist…

Schlagworte

MEDIZIN KRANKHEIT LEBEN KIND PRÄIMPLANTATIONSDIAGNOSTIK BEWUSSTSEIN PHILOSOPHIE FREIHEIT MENSCHEN ANTHROPOLOGIE ETHIK PATIENTEN ZEIT NATUR SICHERHEIT DENKEN