CareLit Fachartikel

Klinische Gesten der Anerkennung Über die Unvermeidbarkeit eines moralischen Anspruchs

BLEYER, B.; DIETL, B.; · Zeitschrift für medizinische Ethik, Ostfildern · 2011 · Heft 6 · S. 147 bis 155

Dokument
125365
CareLit-ID
Jahr
2011
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Zeitschrift für medizinische Ethik, Ostfildern
Autor:innen
BLEYER, B.; DIETL, B.;
Ausgabe
Heft 6 / 2011
Jahrgang 57
Seiten
147 bis 155
Erschienen: 2011-06-01 00:00:00
ISSN
0944-7652
DOI

Zusammenfassung

Dr. Andrej J. Ragin ist ein einsamer Mensch. Mit seinem Bart und den kleinen Augen wirkt er grob, einem Viehhändler ähnlich. Sobald er jemandem begegnet, geht er leise und vorsichtig. Die Arbeit im Krankenhaus hat ihn frustriert. Zu den Kranken der Station Nr. 6, den Wahnsinnigen, hat er schon lange keinen Kontakt mehr. Dort im Nebengebäude vegetieren fünf Verrückte. Einer davon, der adlige 33-jährige Iwan D. Gromow leidet an Verfolgungswahn. Er ist gebildet, seine Haut bleich, seine Hände unruhig. Höflich und aufmerksam kümmert er sich um seine Nachbarn. Bisweilen redet er ekstatisch; ein Schwarzseher, der den…

Schlagworte

ANERKENNUNG ZUWENDUNG KRANKHEIT PATIENT ZEIT KRANKENHAUS GESTEN ARBEIT HAUT ZORN MORAL LOGIK ERZÄHLUNG PATIENTEN MOSKAU BIOGRAPHIE