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Babyklappen und anonyme Geburt: Diskussion stockt

Wesche, M.; · Deutsche Hebammen Zeitschrift, Hannover · 2011 · Heft 8 · S. 68 bis 71

Dokument
127037
CareLit-ID
Jahr
2011
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsche Hebammen Zeitschrift, Hannover
Autor:innen
Wesche, M.;
Ausgabe
Heft 8 / 2011
Jahrgang 63
Seiten
68 bis 71
Erschienen: 2011-08-01 00:00:00
ISSN
0012-026 X
DOI

Zusammenfassung

Der Ethikrat (siehe Kasten „Vorgestellt) bezweifelt, dass die anonymen Angebote Aussetzungen oder Tötungen von Neugeborenen verhindern können. Hinzu kommt, dass sie das Recht des Kindes auf das Wissen um seine Herkunft verletzen. Ende 2009 empfahl das Gremium, die Angebote aufzugeben, und plädierte für die vertrauliche Geburt, bei der die Mutter ein Jahr lang anonym bleiben kann. Begleitend soliten niedrigschwellige Hilfsangebote für Schwangere in extremen Konfliktsituationen ausgebaut werden. Die Befürworter der anonymen Angebote führen gegen diese Argumente das Recht auf Leben ins Feld, das sie über das Recht…

Schlagworte

GEBURT KIND LEBEN BABYKLAPPE BERATUNG RECHT SCHULD WISSEN PSYCHIATRIE PRAXIS POLITIK MÜTTER VÄTER STATISTIK FRAUEN RISIKO