CareLit Fachartikel

Erweiterte Anforderungen an die ärztliche Patientenaufklärung am Beispiel der Krebsdiagnostik

Heinemann, U.; · Gesundheit und Pflege, Köln · 2011 · Heft 8 · S. 124 bis 129

Dokument
127717
CareLit-ID
Jahr
2011
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Gesundheit und Pflege, Köln
Autor:innen
Heinemann, U.;
Ausgabe
Heft 8 / 2011
Jahrgang 1
Seiten
124 bis 129
Erschienen: 2011-08-01 00:00:00
ISSN
2191-3595
DOI

Zusammenfassung

Jeder ärztliche Heileingriff bedarf einer Rechtfertigung, um ihm die Rechtswidrigkeit des nach juristischer Auffassung stets verwirklichten objektiven Tatbestandes der Körperverletzung zu nehmen. Die klassische Rechtfertigung ist die zuvor erklärte Einwilligung des Patienten.1 Für die Wirksamkeit dieser Einwilligung gelten die Grundsätze eines »infor-med consent«, welcher als ein zentrales Legitimationselement ärztlichen Handelns in dem Recht des Patienten auf Selbstbestimmung (Art. 1 Abs. 1 i.V.m. Art. 2 Abs. 1 GG) verwurzelt ist. Vertraglich neuerdings als Nebenpflicht2 beschrieben sowie deliktisch aufgrund vo…

Schlagworte

BUNDESGERICHTSHOF AUFKLÄRUNGSPFLICHT ALTERNATIVE STANDARD THERAPIE EINWILLIGUNG PATIENTEN STRAFRECHT PRAXIS ES MEDIZIN DEFENSIVMEDIZIN RECHTSPRECHUNG RISIKO LEITLINIEN WISSENSCHAFT