CareLit Fachartikel

Psychopharmakaassoziierte QTc-Intervall-Verlängerung und Torsade de Pointes

Haen, E.; Wittmann, M.; Wenzel-Seifert, K.; · Deutsches Ärzteblatt, Köln · 2011 · Heft 1 · S. 687 bis 693

Dokument
128816
CareLit-ID
Jahr
2011
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt, Köln
Autor:innen
Haen, E.; Wittmann, M.; Wenzel-Seifert, K.;
Ausgabe
Heft 1 / 2011
Jahrgang 108
Seiten
687 bis 693
Erschienen: 2011-10-14 00:00:00
ISSN
0176-3695

Zusammenfassung

Das höchste Risiko für eine Verlängerung des QTc-Intervalls beziehungsweise Auftreten von TdP besteht mit Thioridazin und Ziprasidon. Ein klinisch relevantes Risiko ist auch für Haioperidol nach intravenöser Applikation hoher Dosen bekannt. Auch für die neueren Antipsychotika, vor allem Quetiapin und Amisulprid, die meisten triund tetrazyklischen Antidepressiva sowie die neueren Antidepressiva Citalopram, Fluoxetin, Paroxetin und Venlafaxin wurden einzelne TdP-Fälle berichtet. In der Regel kommt es jedoch nur bei Vorliegen mehrerer zusätzlicher Risikofaktoren, wie Alter > 65 Jahre, vorbestehender Herzerkrankung,…

Schlagworte

RISIKO PSYCHOPHARMAKA MS ANTIDEPRESSIVA LITERATUR DOSIERUNG PUBMED THIORIDAZIN ANTIPSYCHOTIKA AMISULPRID CITALOPRAM FLUOXETIN PAROXETIN RISIKOFAKTOREN BRADYKARDIE GESCHLECHT