CareLit Fachartikel

Bildgebungsverfahren decken hohe Fehlerquote auf Wachkoma-Patienten teilweise kontaktfähiger als bisher vermutet

ProCare, Wien · 2012 · Heft 1 · S. 18

Dokument
131671
CareLit-ID
Jahr
2012
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
ProCare, Wien
Autor:innen
Ausgabe
Heft 1 / 2012
Jahrgang 17
Seiten
18
Erschienen: 2012-01-01 00:00:00
ISSN
0949-7323
DOI

Zusammenfassung

In Deutschland leben etwa 5.000 Wachkoma-Patienten, in Österreich sind es zwischen 800 und 1.000. Die korrekte Diagnose des genauen Bewusstseinszu-stands ist jedoch eine klinische Herausforderung. Denn erfolgt sie ohne spezielle Bewusst-seinsskalen, Hegt die Rate der Fehldiagnosen bei etwa 40 Prozent. Aktuelle Studien mithilfe hochauflösender Elektroen-zephalographie (EEG) und funktioneller Kernspintomographie (fMRT) zeigen zudem, dass Ärzte die Reaktionsfähigkeit häufig falsch einschätzen, so die Deutsche Gesellschaft für Klinische Neurophysiologie und funktionelle Bildgebung (DGKN). Jeder fünfte weist etwa in…

Schlagworte

EEG BEURTEILUNG KOMMUNIKATION LEBEN LITERATUR PATIENT AUFMERKSAMKEIT MENSCHEN ZEIT ES DEUTSCHLAND FEHLDIAGNOSEN ELEKTROENZEPHALOGRAPHIE NEUROPHYSIOLOGIE PATIENTEN VERSTÄNDNIS