CareLit Fachartikel

Um die Kinder psychisch kranker Eltern kümmerte sich bis jetzt niemand

Leuenberger, B.; · Curaviva, Bern · 2011 · Heft 5 · S. 24 bis 27

Dokument
131759
CareLit-ID
Jahr
2011
Publikation
PDF
ja
Volltext
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Curaviva, Bern
Autor:innen
Leuenberger, B.;
Ausgabe
Heft 5 / 2011
Jahrgang 9
Seiten
24 bis 27
Erschienen: 2011-05-01 00:00:00
ISSN
keine ISSN
DOI

Zusammenfassung

Dass mit Kindern psychisch kranker Eltern etwas schiefläuft, erlebte Christine Gäumann vor vielen Jahren aus nächster Nähe. Damals arbeitete sie als Familientherapeutin bei einer Suchtfachstelle. «Ich betreute eine Patientin, die von mehreren Substanzen schwer abhängig war. Ihre zwei kleinen Kinder erzog sie allein», erzählt Gäumann. «Am Morgen, wenn die Frau in der Abgabestelle ihr Methadon holte, wirkte sie nüchtern, normal. Bis zum nächsten Morgen sah ich sie jeweils nicht mehr.» Dass sie nach der Scheidung begann, im Lauf des Tages exzessiv Alkohol zu trinken, erfuhr Christine Gäumann erst später.

Schlagworte

ELTERN STUDIE KRANKE LEBEN FRAU ENTWICKLUNG FRÜCHTE METHADON MÜTTER SCHIZOPHRENIE MENSCHEN SCHWEIZ KIND PATIENTEN VÄTER PSYCHIATRIE