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Achalasie - eine oft zu spät diagnostizierte und ätiologisch ungeklärte Krankheit

Schumacher, J.; Müller, M.; Gockel, I.; · Deutsches Ärzteblatt, Köln · 2012 · Heft 3 · S. 209 bis 214

Dokument
132901
CareLit-ID
Jahr
2012
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt, Köln
Autor:innen
Schumacher, J.; Müller, M.; Gockel, I.;
Ausgabe
Heft 3 / 2012
Jahrgang 109
Seiten
209 bis 214
Erschienen: 2012-03-23 00:00:00
ISSN
0176-3695

Zusammenfassung

Die Achalasie hat eine Lebenszeitprävalenz von 1: 10 000. Es handelt sich um eine neurodegenerative Erkrankung, bei der Nervenzellen des Plexus myentericus absterben. Hierdurch kommt es zu einem Funktionsverlust des unteren Ösophagus-sphinkters und der Ösophaguspe-ristaltik. Im Endstadium der Achalasie ist die Kontraktionsfähigkeit der Ösophagus-muskulatur irreversibel geschädigt. Komplikationen verursachen die Nahrungsbestandteile, die nicht mehr in den Magen transportiert werden. Durch den Übertritt in die Trachea verursachen sie bei bis zu 50 % der Patienten pulmonale Funktionsstörungen. Die Ösophagusschleimh…

Schlagworte

MAGEN THERAPIE ENDOSKOPIE KRANKENHAUS KRANKHEIT PROGNOSE ES TRACHEA PATIENTEN PERSONEN DIAGNOSTIK GASTROENTEROLOGIE MAGENSÄURE SCHLUCKEN PERISTALTIK DRUCK