Infarktbedingter kardiogener Schock Diagnostik, Monitoring und Therapie
Schöndube, F. A.; Geppert, A.; Delle-Karth, G.; Buerke, M.; Ruß, M.; Werclan, K.; · Deutsches Ärzteblatt, Köln · 2012 · Heft 5 · S. 343 bis 351
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Entscheidend ist die möglichst frühzeitige Wiedereröffnung des verschlossenen Koronargefäßes, in der Regel mittels perkutaner Koronarintervention (PCI). Die Schockbekämpfung beinhaltet die medikamentöse Herz-Kreislauf-Therapie mit Dobutamin als Inotropikum und Noradrenalin als Vasopressor der Wahl, gesteuert anhand der Kombination von Druckund Flussparametern oder dem „Cardiac Power Index. Bei Katecholamin-refraktärem Schock kann zusätzlich Levosimendan einge-setzt werden. Wird der lkS-Patient mittels PCI behandelt, so wird, entgegen der Klasse-I-Empfehlung der europäischen und der amerikanischen Herzinfarkt-Lei…