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Endstation Torgau

Jachertz, N.; · Deutsches Ärzteblatt, Köln · 2012 · Heft 6 · S. 1168 bis 1170

Dokument
135573
CareLit-ID
Jahr
2012
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt, Köln
Autor:innen
Jachertz, N.;
Ausgabe
Heft 6 / 2012
Jahrgang 109
Seiten
1168 bis 1170
Erschienen: 2012-06-29 00:00:00
ISSN
0176-3695
DOI

Zusammenfassung

Die Anschrift mutet heimelig an: Fischerdorfchen 15, Torgau. Gleich neben der Brücke über die Elbe, an der sich Amerikaner und Sowjets 1945 die Hand reichten. Hier war bis zum November 1989 der Geschlossene Jugendwerkhof untergebracht. Er galt als Endstation im System der Spezialheime der DDR. In Torgau wurden jene, die aus anderen Heimen entwichen waren, weggeschlossen. Gleich nach der „Wende ließ man die Gitter vor den Fenstern absägen, um den Eindruck zu verwischen, es handele sich um ein Zuchthaus. Denn formal war „Torgau eine Einrichtung der Jugendhilfe. „Niemand kam aufgrund eines Gerichtsbeschlusses hierh…

Schlagworte

DDR GRUPPE GEWALT ZEIT LEBEN BERICHT MENSCHEN HAND MINDERJÄHRIGE THERAPIE KIND UMWELT BEURTEILUNG ROLLE SOZIALISMUS PRAXIS