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Keine Auskunft nach § 84 a AMG bei fehlendem Schadensersatzanspruch - Darlegungsanforderungen und Beweismaß bei der Gefanrdungshaftung nach §84 AMG

Pharma Recht, Frankfurt · 2012 · Heft 7 · S. 301 bis 305

Dokument
135692
CareLit-ID
Jahr
2012
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Pharma Recht, Frankfurt
Autor:innen
Ausgabe
Heft 7 / 2012
Jahrgang 34
Seiten
301 bis 305
Erschienen: 2012-07-31 00:00:00
ISSN
0172-6617
DOI

Zusammenfassung

Waren Risikofaktoren des Patienten einzeln oder in der Gesamtschau geeignet, einen Schlaganfall auszulösen (hier: Fett Stoffwechsel Störung, Diabetes Mcllitus, poly-myalgia rheumatica, Adipositas, Alkoholabusus eines bei Bchandlungsbcginn 70-jährigcn Mannes), können damit die Voraussetzungen des § 84 Abs. 2 Satz 3 AMG bewiesen sein. Die Kausalitätsvermutung nach § 84 Abs. 2 Satz 1 AMG greift dann nicht. Für den Nachweis einer Mitursächlichkeit im Sinne des § 84 Abs. 1 Satz 1 AMG gilt kein geringeres Beweismaß. Der pharmazeutische Unternehmer muss nicht den Vollbcwcis für die Al-lcinverursachung durch die sonstig…

Schlagworte

ARZNEIMITTEL BUNDESGERICHTSHOF ENTSCHEIDUNG NEBENWIRKUNGEN RECHTSPRECHUNG DOSIERUNG RISIKOFAKTOREN PATIENTEN STOFFWECHSEL ADIPOSITAS SCHADENSERSATZ DEUTSCHLAND ZEIT DIAGNOSTIK KAUSALITÄT HIRNINFARKT