Die »Theorie der wesentlichen Bedingung« im Recht der gesetzlichen Unfallversicherung
Köhler, K. F.; · ZFSH/SGB, Starnberg · 2012 · Heft 7 · S. 383 bis 394
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Was Umberto Eco im vorstehenden Dialog anklingen lässt, ist die literarische Darstellung des bis heute weit verbreiteten Unbehagens an der Kausalität. Dieses Unbehagen geht soweit, dass Kausalität gar schon als ein »von gesellschaftlichem Werturteil durchtränktes Gebiet bezeichnet wurde. Während Philosophen zu allen Zeiten bestritten haben, dass Kausalität überhaupt etwas Objektives bzw. Reales sei (es handele sich vielmehr um ein durch nichts bewiesenes Denkprinzip, um einen Akt des Geistes bzw. um eine Fiktion, die der menschliche Geist offenbar brauche, um sich Abläufe in Zeit und Raum vordergründig erklären…