Neues Behandlungskonzept bei postnataler Blutung
Siegemund, M.; Neeser, E.; Girard, Th.; Lapaire, 0.; · plexus, Augsburg · 2012 · Heft 8 · S. 34 bis 36
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die postpartale Blutung (postpartum hemor-rhage, PPH) gehört weltweit zu den häufigsten schwangerschaftsbedingten Todesursachen (1). Hochgerechnet stirbt alle vier Minuten eine Frau an PPH (1). In den industrialisierten Ländern verläuft eine PPH seltener letal, andere direkt schwan-gerschaftsassoziierte Todesursachen sind hier in den Vordergrund gerückt: Sepsis, Präeklampsie, Thromboembolie und Frucht-wasserembolie (2). Mit rund 70% ist die Uterusatonie die weitaus häufigste Ursache einer PPH (1). In rund 20% handelt es sich um Verletzungen des Geburtskanales, in 10% um Plazentareste oder adhärente Plazenten und…