Die Entwöhnung von der Trachealkanüle
Konradi, J.; · plexus, Augsburg · 2012 · Heft 8 · S. 45 bis 49
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Für jeden Trachealkanülenträger gilt der Grundsatz:„ schnellstmögliche Dekanülierung bei maximaler Sicherheit des Patienten. Insbesondere bei längerfristig liegender Trachealkanüle muss versucht werden, die De-sensibilisierung des Larynx aufgrund des fehlenden Luftstroms [1] und die sekundären Sensibilitätsstörungen zu verhindern, die als Anpassungsprozess an die ständige Speichelreizung auf die umgebende Schleimhaut entstehen und zu einer Dysphagie mit Aspiration beitragen können, sogar ohne das Vorliegen einer neurologischen Basiserkrankung [2]. Ferner gilt es, die zentrale Dysregu-lation des laryngealen Versc…