CareLit Fachartikel

Bedeutung von medikamentenresistenten Viren im Krankenhaus und in der Allgemeinbevölkerung

Herrmann, M.; Gärtner, B. C.; · Hygiene + Medizin, Wiesbaden · 2012 · Heft 7 · S. 280 bis 285

Dokument
136714
CareLit-ID
Jahr
2012
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Hygiene + Medizin, Wiesbaden
Autor:innen
Herrmann, M.; Gärtner, B. C.;
Ausgabe
Heft 7 / 2012
Jahrgang 37
Seiten
280 bis 285
Erschienen: 2012-07-01 00:00:00
ISSN
0172-3790
DOI

Zusammenfassung

Virale Infektionen mit resistenten Erregern spielen eine weit geringere Rolle als solche bei bakteriellen Infektion. Wichtige Gründe hierfür sind, dass a) nur sieben virale Erreger antiviral therapierbar sind, b) von diesen in der Praxis nur wenige therapiert werden, c) die Resistenzentwicklung oft zu einer verringerten Replikationsfähigkeit führt und d) Resistenzen zwischen Viren (z. B. über Plasmide) nicht übertragbar sind. Für die Krankenhaushygiene sind resistente Viren wenig relevant, weil die Standardhygienemaßnahmen eine Übertragungverhindern müssten.

Schlagworte

GRIPPE KRANKENHAUS VIRUS THERAPIE HEPATITIS ERREGER AINS MIKROBIOLOGIE HYGIENE VIREN BEVÖLKERUNG GESUNDHEIT POSTEXPOSITIONSPROPHYLAXE ROLLE INFEKTION PRAXIS