Totipotenz im Spannungsfeld von Biologie, Ethik und Recht
ROTTLÄNDER, K.; LAIMBÖCK, L.; ADVENA-REGNERY, B.; · Zeitschrift für medizinische Ethik, Ostfildern · 2012 · Heft 7 · S. 217 bis 236
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
In der Entwicklungsbiologie bezeichnet Totipotenz die Fähigkeit einer Zelle, sich aus sich selbst heraus zu einem Organismus zu entwickeln. Diese Fähigkeit wird in Ethik und Recht als normatives Kriterium für die Statusbestimmung des menschlichen Embryos verwendet. Die Entwicklung neuer Techniken der zellulären Reprogrammierung wirft nun die Frage auf, inwieweit Totipotenz als singuläres normatives Kriterium für die rechtliche und moralische Statusbestimmung des menschlichen Embryos hinreichend ist. Diese Frage wird anhand eines Gedankenexperiments untersucht, das eine Herstellung von totipotenten Entitäten durc…