Trachealkanülenmanagement und Dekanülierung bei Menschen mit chronischen Bewusstseinsstörungen
Mielke, R.; Ehlers, J.; · Neurologie und Rehabilitation, Bad Honnef · 2012 · Heft 9 · S. 229 bis 235
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Das Wissen über die schlucktherapeutische Behandlung von Menschen mit chronischen Bewusstseinsstörungen ist sowohl in der Praxis als auch in der wissenschaftlichen Auseinandersetzung rudimentär. Tracheotomierte Menschen mit chronischen Bewusstseinsstörungen in der Phase F gelten häufig als austherapiert. Viele erhalten nur noch zustandserhaltende Minimaltherapie. Die Indikation zur Erhaltung des Tracheostomas, sowie die Trachealkanülensituation werden selten hinterfragt. Studien der Rehabilitationsmedizin zeigen jedoch, dass bei Patienten mit chronischen Bewusstseinsstörungen durch adäquate Betreuung und Therapi…