CareLit Fachartikel

Ist das Berufsrecht ausreichend, um Fehlverhalten im Gesundheitswesen zu bekämpfen?

Wodarg, W.; Montgomery, F. U.; · kma Das Gesundheitsmagazin, Wegscheid · 2012 · Heft 9 · S. 46 bis 47

Dokument
137244
CareLit-ID
Jahr
2012
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
kma Das Gesundheitsmagazin, Wegscheid
Autor:innen
Wodarg, W.; Montgomery, F. U.;
Ausgabe
Heft 9 / 2012
Jahrgang 17
Seiten
46 bis 47
Erschienen: 2012-09-01 00:00:00
ISSN
1439-3514
DOI

Zusammenfassung

Der Bundesgerichtshof hat festgestellt, der Vertragsarzt sei weder Amtsträger noch Beauftragter der Krankenkassen. Es gibt bei ihm keine Strafverfolgung wegen Bestechung oder Vorteilsnahme nach dem Strafgesetzbuch mehr. Trotz der zahlreichen Fälle von Kick-Back-Zahlungen, „kooperativem Upgrading von Diagnosen, korruptivem Marketing der Pharmaindustrie, abhängig machender Praxisfinanzierung und Fang-Prämien von Kliniken hat der BGH keine Klarheit geschaffen, sondern einen Rechtsnotstand lediglich dokumentiert und dem Gesetzgeber nahegelegt, tätig zu werden.

Schlagworte

BUNDESGERICHTSHOF KORRUPTION URTEIL GESUNDHEITSWESEN HAND RECHT MARKETING GESUNDHEITSZUSTAND PATIENTEN BAUBRANCHE VERTRAUEN LEISTUNG VERTRÄGE ALLEINERZIEHENDE ARBEIT kma Das Gesundheitsmagazin