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Bei der Priorisierung der wichtigsten Erreger in Deutschland durch das RKI wird Pneumocystis jirovecii offensichtlich unterschätzt

Holfelder, M.; Schmidt-Wieland, T.; Regnath, T.; Schwarz, R.; Miller, B.; Mertes, T.; Oberdorfer, K.; Hof, H.; · Hygiene + Medizin, Wiesbaden · 2012 · Heft 9 · S. 374 bis 375

Dokument
137301
CareLit-ID
Jahr
2012
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Hygiene + Medizin, Wiesbaden
Autor:innen
Holfelder, M.; Schmidt-Wieland, T.; Regnath, T.; Schwarz, R.; Miller, B.; Mertes, T.; Oberdorfer, K.; Hof, H.;
Ausgabe
Heft 9 / 2012
Jahrgang 37
Seiten
374 bis 375
Erschienen: 2012-09-01 00:00:00
ISSN
0172-3790
DOI

Zusammenfassung

Bei einer Abwehrschwäche, speziell bei AIDS-Patienten, bei Transplantatempfängern und bei Patienten, die aus diversen medizinischen Gründen mit Coitison behandelt werden, kann dieser opportunistische Pilz eine schwere Pneumonie mit einer erheblichen Störung der Sauerstoff Sättigung auslösen. Im Hospitalbereich werden bei solchen Risikopatienten auch immer wieder nosokomiale Ausbrüche berichtet [2-4]. Folglich sollte dieser Erreger öfter in die Differentialdiagnose einbezogen werden, um solche Infektionen möglichst früh zu erfassen. Durch eine prophylaktische Chemotherapie, z.B. mittels Co-trimoxazol [5, 6], könn…

Schlagworte

MEDIZINISCHES VERSORGUNGSZENTRUM LABOR PILZ ERREGER HYGIENE INFEKTION DEUTSCHLAND PNEUMOCYSTIS MENSCHEN KRANKHEITSZEICHEN PATIENTEN PNEUMONIE SAUERSTOFF SÄTTIGUNG DIFFERENTIALDIAGNOSE GESUNDHEIT