Möglichkeiten und Grenzen der intrauterinen Chirurgie
Hecher, K.; Deprest, J.; Glosemeyer, P.; Diehl, W.; Diemert, A.; · Deutsches Ärzteblatt, Köln · 2012 · Heft 9 · S. 603 bis 608
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Randomisierte Studien belegen für die feto-skopische Laserkoagulation bei Zwillingstransfusions-syndrom und die intrauterine Chirurgie bei Spina bifida mittels Hysterotomie einen Nutzen für die betroffenen Feten. Weitere fetoskopische Therapien zeigen vielversprechende Ergebnisse. Aufgrund fehlender randomisierter Studien und teilweise sehr seltenen Krankheitsbildern sind einige Verfahren der fetalen Chirurgie noch als experimentell anzusehen. Die fetoskopische Laserkoagulation ist bei weitem der häufigste chirurgische Eingriff beim Fötus, die Inzidenz des Zwillingstransfusionssyndroms beträgt etwa 1: 2 500 Schw…