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Terra sigillata-zur Geschichte antiker Heilerden

Lang, U.; Anagnostou, S.; · Deutsches Ärzteblatt, Köln · 2012 · Heft 1 · S. 1627 bis 1628

Dokument
137996
CareLit-ID
Jahr
2012
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt, Köln
Autor:innen
Lang, U.; Anagnostou, S.;
Ausgabe
Heft 1 / 2012
Jahrgang 109
Seiten
1627 bis 1628
Erschienen: 2012-10-12 00:00:00
ISSN
0176-3695
DOI

Zusammenfassung

Die von der nordägäischen Insel Limnos (früher Lemnos) stammende „Terra lemnia war der Archetypus der Siegelerde, der „Terra sigillata, die man bereits in der Antike als Heilmittel sehr schätzte. Der griechische Arzt Pedanios Diosku-rides (erstes Jahrhundert unserer Zeitrechnung) beschrieb in seiner funfbändigen Arzneimittellehre „De materia medica innerliche wie äußerliche Anwendungen verschiedener Heilerden. Lemnische Erde charakterisierte er als ein mit Wein einzunehmendes Antidot „von hervorragender Kraft gegen tödliche Gifte sowie als Mittel gegen Durchfall erkrankungen (1).

Schlagworte

WIRKUNG PEST RUHR WASSER MEDIZIN MITTELALTER GESCHICHTE TONERDEN POCKEN WEIN GIFTE VERSTÄNDNIS FIEBER FLÜSSE LEHRBÜCHER ARMENIEN