CareLit Fachartikel

Kein Spiel ohne Grenzen! Die Privatisierung von Universitätsklinika unter verfassungsrechtlichen Aspekten

Obst, L.; · KU GESUNDHEITSMANAGEMENT, Kulmbach · 2012 · Heft 12 · S. 44 bis 47

Dokument
139199
CareLit-ID
Jahr
2012
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
KU GESUNDHEITSMANAGEMENT, Kulmbach
Autor:innen
Obst, L.;
Ausgabe
Heft 12 / 2012
Jahrgang 81
Seiten
44 bis 47
Erschienen: 2012-12-01 00:00:00
ISSN
1867-9269
DOI

Zusammenfassung

Die Bundesrepublik Deutschland ist gemäß Grundgesetz ein demokratischer und sozialer Bundesstaat Die Sozialstaatsklausel stellt eine rechtlich unmittelbar bindende Verpflichtung dar. Seinen konkreten Ausfluss findet das Sozialstaatsprinzip im Bereich der sog. Daseinsvorsorge, zu der auch die Gesundheitsvorsorge und damit das Krankenhauswesen gehören. Die Erbringung von Gesundheitsleistungen und damit auch die Vorhaltung von Krankenhäusern geschehen mithin nicht aus Nützlichkeitserwägungen, sondern vielmehr aufgrund einer unmittelbar bindenden verfassungsrechtlichen Verpflichtung. Dem Staat steht es also keineswe…

Schlagworte

FORSCHUNG GESUNDHEITSWESEN KRANKENHAUSTRÄGER ENTSCHEIDUNG WETTBEWERB VERSORGUNGSSTUFE PRIVATISIERUNG DEUTSCHLAND KRANKENHÄUSER FREIHEIT ZIELE GESUNDHEITSPOLITIK MOTIVATION LEISTUNG PATIENTEN ORIENTIERUNG