CareLit Fachartikel

Tourette-Syndrom und andere Tic-Störungen in Kindheit, Jugend und Erwachsenenalter

Müller-Vahl, K.; Münchau, A.; Roessner, V.; Ludolph, A. G.; · Deutsches Ärzteblatt, Köln · 2012 · Heft 11 · S. 821 bis 828

Dokument
139251
CareLit-ID
Jahr
2012
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt, Köln
Autor:innen
Müller-Vahl, K.; Münchau, A.; Roessner, V.; Ludolph, A. G.;
Ausgabe
Heft 11 / 2012
Jahrgang 109
Seiten
821 bis 828
Erschienen: 2012-11-30 00:00:00
ISSN
0176-3695

Zusammenfassung

Der Verlauf von Tic-Störungen ist überwiegend gutartig. In der Adoleszenz gehen bei ungefähr 90 % der Patienten die Tics spontan zurück. Eine Psychoedukation ist die Basis jeder Therapie und führt fast ausnahmslos zu einer deutlichen Entlastung der Patienten. Eine spezifische Behandlung ist nur bei stärker ausgeprägten Tics oder erkennbarer psychosozialer Beeinträchtigung notwendig. Bei 80-90 % aller Patienten mit Tourette-Syndrom bestehen zusätzlich Komorbiditäten(Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung, Zwänge, Depression, Ängste, emotionale Dysregulation und Autoaggression), die die Lebensqualität häufi…

Schlagworte

THERAPIE NEUROLEPTIKA INTERNATIONAL DEPRESSION NEBENWIRKUNGEN KRANKENHAUS TOURETTE-SYNDROM TIC-STÖRUNGEN ES TICS LEITLINIEN PATIENTEN LEBENSQUALITÄT VERHALTENSTHERAPIE JUGENDPSYCHIATRIE PSYCHOTHERAPIE