CareLit Fachartikel

Keine hinreichende gesetzliche Grundlage für eine betreuungsrechtliche ZwangsbehandlungBGB § 1906 Abs. 1 Nr. 2 und Abs. 4

PflegeRecht, Neuwied · 2012 · Heft 11 · S. 721 bis 729

Dokument
139389
CareLit-ID
Jahr
2012
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
PflegeRecht, Neuwied
Autor:innen
Ausgabe
Heft 11 / 2012
Jahrgang 16
Seiten
721 bis 729
Erschienen: 2012-11-01 00:00:00
ISSN
1433-7231
DOI

Zusammenfassung

Unter Berücksichtigung der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts zur Zwangsbehandlung im Maßregelvollzug (BVerfG, FamRZ 2011, 1128 Rn. 72 und FamRZ 2011, 1927 Rn. 38) fehlt es gegenwärtig an einer den verfassungsrechtlichen Anforderungen genügenden gesetzlichen Grundlage für eine betreuungsrechtliche Zwangsbehandlung (Aufgabe der Senatsrechtsprechung, Senatsbeschlüsse BGHZ 166, 141 = FamRZ 2006, 615; vom 23.01.2008 - XII ZB 185/07, FamRZ 2008, 866 und vom 22.09.2010 - XII ZB 135/ 10, FamRZ 2010, 1976). Deshalb darf der Betreuer derzeit auch im Rahmen einer geschlossenen Unterbringung keine Zwangsbehandlun…

Schlagworte

UNTERBRINGUNG RECHTSPRECHUNG THERAPIE NORM ENTSCHEIDUNG GESETZ BORDERLINE-PERSÖNLICHKEITSSTÖRUNG MENSCHEN VERSTÄNDNIS ES ZIELE HAND ZWANG SPRITZEN VERHALTEN KRANKHEIT