CareLit Fachartikel

Erblicher Darmkrebs ohne Polyposis

Konrad Schackert, H.; Büttner, R.; Engel, C.; Steinke, V.; Propping, P.; Schmiegel, W. H.; · Deutsches Ärzteblatt, Köln · 2013 · Heft 1 · S. 32 bis 38

Dokument
140221
CareLit-ID
Jahr
2013
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt, Köln
Autor:innen
Konrad Schackert, H.; Büttner, R.; Engel, C.; Steinke, V.; Propping, P.; Schmiegel, W. H.;
Ausgabe
Heft 1 / 2013
Jahrgang 110
Seiten
32 bis 38
Erschienen: 2013-01-18 00:00:00
ISSN
0176-3695

Zusammenfassung

Patienten mit autosomal-dominant erblichem Darmkrebs ohne Polyposis („Hereditary Nonpolyposis Colorectal Cancer [HNPCC], Lynch-Syndrom) haben ein deutlich erhöhtes Risiko für verschiedene Tumoren, insbesondere Kolonund Endometriumkarzinome. Das Syndrom beruht auf einer Mutation in einem von vier Genen des DNA-Mismatch-Re-paratursystems. Etwa jede 500. Person der Allgemeinbevölkerung trägt eine pathogene Mutation, etwa 2 bis 3 Prozent aller kolorektalen Karzinome sind hierauf zurückzuführen. Die Diagnostik erfolgt stufenweise: Bei Verdacht auf ein HNPCC (zum Beispiel frühes Erkrankungsalter, Familiarität) wird Tu…

Schlagworte

KARZINOM TUMOR DIAGNOSTIK RISIKO ALTER FAMILIE PATIENTEN TUMOREN SYNDROM MUTATION BERATUNG KOHORTENSTUDIEN DEUTSCHLAND FINNLAND ES INFORMATIK