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Leibliche Autonomie Zum Umgang mit Ambivalenzen des Autonomiebegriffs in der »individualisierten Medizin«

WABEL, T.; · Zeitschrift für medizinische Ethik, Ostfildern · 2013 · Heft 3 · S. 3 bis 17

Dokument
140882
CareLit-ID
Jahr
2013
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Zeitschrift für medizinische Ethik, Ostfildern
Autor:innen
WABEL, T.;
Ausgabe
Heft 3 / 2013
Jahrgang 59
Seiten
3 bis 17
Erschienen: 2013-03-01 00:00:00
ISSN
0944-7652
DOI

Zusammenfassung

Auch wenn das Ideal einer »individualisierten Medizin« mit genombasierter Prädiktion von Erkrankungsrisiken und differenzierten Therapieangeboten noch in weiter Ferne liegt, gilt die zunehmende Individualisierung etwa in der Krebsmedizin als Gewinn an Autonomie für den Patienten. Gleichzeitig wird vor Entsolidarisierungseffekten gewarnt, wenn die Möglichkeiten prädiktiver Diagnostik und Prävention dazu führen, dass die Verantwortung für die Ermittlung des genetischen Risikos und für Präventionsmaßnahmen dem Einzelnen zugeschrieben wird. Der Beitrag argumentiert, dass die Einschätzung des Für und Wider wesentlich…

Schlagworte

MEDIZIN INFORMATION ETHIK RISIKO PRÄVENTION DIAGNOSTIK PATIENTEN VERSTÄNDNIS FREIHEIT ZWANG LEBEN GESUNDHEIT VORHERSAGE PRAXIS WAHRNEHMUNG KRANKHEIT