CareLit Fachartikel

Rechtsmissbrauchskontrolle bei vertretungsbefristeten Arbeitsverträgen

Die Personalvertretung, Berlin · 2013 · Heft 3 · S. 110 bis 120

Dokument
141167
CareLit-ID
Jahr
2013
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Die Personalvertretung, Berlin
Autor:innen
Ausgabe
Heft 3 / 2013
Jahrgang 56
Seiten
110 bis 120
Erschienen: 2013-03-01 00:00:00
ISSN
0476-3475
DOI

Zusammenfassung

Die Gerichte dürfen sich bei der Befristungskontrolle nach § 14 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 TzBfG nicht auf die Prüfung des geltend gemachten Sachgrunds der Vertretung beschränken. Sie sind vielmehr aus unionsrechtlichen Gründen verpflichtet, alle Umstände des Einzelfalls und dabei namentlich die Gesamtdauer und die Zahl der mit derselben Person zur Verrichtung der gleichen Arbeit geschlossenen aufeinanderfolgenden befristeten Verträge zu berücksichtigen, um auszuschließen, dass Arbeitgeber missbräuchlich auf befristete Arbeits verträge zurückgreifen. Diese zusätzliche Prüfung ist im deutschen Recht nach den Grundsätzen…

Schlagworte

ARBEITGEBER ARBEITNEHMER RECHTSPRECHUNG RICHTLINIE PERSONALRAT ARBEITSVERTRAG ARBEIT VERTRÄGE PROGNOSE ZEIT ARBEITSVERHÄLTNIS BEURTEILUNG CHARAKTER WAHRNEHMUNG ES ARBEITSLEISTUNG