Infektionen mit humanen Papillomaviren bei Kopf-Hals-Karzinomen
Hoffmann, M.; Tribius, S.; · Deutsches Ärzteblatt, Köln · 2013 · Heft 3 · S. 184 bis 190
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Der kausale Zusammenhang zwischen Karzinomen der Zervix uteri und Infektionen mit humanen Papillomaviren (HPV) ist hinlänglich bekannt. Es gibt Daten, die auch auf eine kausale Verbindung zwischen HPV-Infektionen und Plattenepithelkarzinomen im Kopf-Hals-Bereich (KHPK), insbesondere Oropharynxkarzinome (OPKs), hinweisen. Die Entwicklung prophylaktischer Vakzine gegen ausgewählte HPV-Genotypen hat die Strategie im Management von HPV-bedingten Erkrankungen der Zervix uteri geändert. Dieser Ansatz wird nun auch zur Prävention von HPV-bedingten Erkrankungen im Kopf-Hals-Bereich in Erwägung gezogen.