Empfehlungen zur Defibrillation und Kardioversion bei Patienten mit implantiertem Herzschrittmacher, Defibrillator oder CRT-Gerät
Sigloch, W.; Dejon, H.-D.; Haufe, G.; Gärtner, A.; Lampadius, S.; · Medizintechnik, Köln · 2013 · Heft 2 · S. 65 bis 69
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Aktive implantierbare Geräte (active implantable medical devices - AIMD), wie Herzschrittmacher, Defibrillatoren und CRT-Geräte, verfügen über sehr empfindliche elektronische Eingangskreise. In der Regel sollen diese intrakardiale Signale bis zu einer Amplitude von nur 0,5 mV und darunter erkennen können. Gleichzeitig sollen diese aber auch gegen hohe Spannungen, wie sie bei einer externen Defibrillation oder Kardioversion auftreten, geschützt sein. Diese auf den Körper von außen aufgebrachten Spannungen erreichen Amplituden von bis zu 2.800 Volt. Je nach Platzierung der externen Defibrillatorelektroden wird die…