Hauchdünne Hornhauttransplantate -schnelle und gute Sehschärfenerholung
Cursiefen, C.; Reinhard, T.; Maier, P.; · Deutsches Ärzteblatt, Köln · 2013 · Heft 5 · S. 365 bis 371
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Technische Innovationen haben es ermöglicht, bei Hornhauttransplantationen nicht mehr die gesamte Hornhaut (perforierende Keratoplastik, [PKP]), sondern nur die erkrankten Teile zu ersetzen. Dabei eignen sich die Methoden der hinteren lamellären Hornhauttransplantation (Descemet Stripping Automated Endothelial Ke-ratoplasty [DSAEK] und Descemet Membrane Endothelial Keratoplasty [DI^EK]) für Patienten mit Endothelinsuffi-zienz {Fuchssche Endotheldystrophie, bullöse Keratopathie, Endothelversagen nach Keratoplastik). Es ist jedoch noch unklar, welches Verfahren im individuellen Fall am besten geeignet ist.