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„Quasi-Hersteller und Beweisvereitelung im ProdukthaftungsprozessEine Besprechung von OLG Koblenz vom 24.07.2012 (Az.: 5 U 299/12)

Geiger, D.; · MedizinProdukte Recht, Frankfurt · 2013 · Heft 6 · S. 46 bis 48

Dokument
143478
CareLit-ID
Jahr
2013
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
MedizinProdukte Recht, Frankfurt
Autor:innen
Geiger, D.;
Ausgabe
Heft 6 / 2013
Jahrgang 13
Seiten
46 bis 48
Erschienen: 2013-06-01 00:00:00
ISSN
1618-9027
DOI

Zusammenfassung

Zutreffend ging der Senat davon aus, dass für die Beklagte auf Basis des Produkthaftungsgesetzes (ProdHaftG) einzig eine Haftung aufgrund zurechenbar gesetzten Rechtsscheins als „Quasi-Herstellerin nach § 4 Abs. 1 S. 2 ProdHaftG in Betracht kam. Herstellerin nach § 4 Abs. 1 S. 1 ProdHaftG war die Mutter-, Importeurin nach § 4 Abs. 2 ProdHaftG die Schwestergesellschaft der Beklagten. Da beide namentlich bekannt waren, schied eine Haftung nach § 4 Abs. 3 ProdHaftG schon tatbestandlich aus.

Schlagworte

BUNDESGERICHTSHOF ENTSCHEIDUNG SONDE URTEIL UNTERNEHMEN BERLIN DEUTSCHLAND DEFIBRILLATOREN ES PRAXIS VERSTÄNDNIS PRODUKTKENNZEICHNUNG RECHTSANWÄLTE RICHTLINIE NAMEN HAND