Physikalisches kaltes Atmosphärendruckplasma als aussichtsreiche Option zur Behandlung chronischer Wunden
Lademann, J.; Weltmann, K.-D.; Metelmann, H.-R.; Ekkernkamp, A.; Matthes, R.; Masur, K.; Koban, I.; Bender, C.; Kramer, A.; Assadian, O.; · Wundmanagement, Wiesbaden · 2013 · Heft 7 · S. 174 bis 179
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Physikalisches kaltes Atmosphärendruckplasma wurde in einer abgestuften Testhierarchie auf seine Eignung zur Behandlung chronischer Wunden untersucht. Dem lag folgende Arbeitshypothese zugrunde: I. Jeder Heilungsprozess verbraucht Energie. II. Eine Wunde heilt nicht, solange sie infiziert ist. III. Als weitere Voraussetzung für den Heilungsprozess muss nekroti-sches avitales Gewebe entfernt werden. IV. Schließlich sollte die chronische Wunde aus ihrer Heilungsstagnation, z. B. durch in-flammatorische und proliferationsfördernde Reize, in die Phase der akuten Wundheilung überführt werden. Zunächst wurde die Wirks…