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Nicht für Deutschlands Kinder! ? Die GKV-Ausschreibungspraxis für Grippeimpfstoffe entkoppelt sich von medizinischem Fortschritt

RUNGE, C.; · Gesundheits- und Sozialpolitik, Baden-Baden · 2013 · Heft 7 · S. 53 bis 59

Dokument
144187
CareLit-ID
Jahr
2013
Publikation
PDF
ja
Volltext
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Gesundheits- und Sozialpolitik, Baden-Baden
Autor:innen
RUNGE, C.;
Ausgabe
Heft 7 / 2013
Jahrgang 67
Seiten
53 bis 59
Erschienen: 2013-07-01 00:00:00
ISSN
1611-5821
DOI

Zusammenfassung

Die Quintessenz aus der jüngsten Einführung eines nachgewiesenermaßen besser wirksamen Grippeimpfstoffs für Kinder und Jugendliche lautet: Die Gesetzliche Krankenversicherung behandelt durch Grippeimpfstoffausschreibungen Ungleiches gleich. Sie grenzt damit den medizinischen Fortschritt effektiv von der Versorgung aus - sehr zum Leidwesen von Impfexperten sowie Leistungserbringern, und letztlich auch zum Nachteil der Versicherten. Es zeigt sich, dass die von der Politik geschaffenen Gestaltungsräume in diesem Kontext primär zur Kosteneinsparung genutzt werden. Die Qualität bleibt trotz erdrückender Studienlage a…

Schlagworte

GRIPPE ALTERSGRUPPE IMPFSTOFFE IMPFUNG ALTER VEREINBARUNG GESUNDHEITSWESEN KOMMUNIKATION POLITIK PERSONEN DEUTSCHLAND FUSS INFLUENZA INZIDENZ EPIDEMIOLOGIE KALENDER