CareLit Fachartikel

UnbeeinflusstWechselwirkungen zwischen Rivaroxaban und Tadalafil?

Niedersächsisches Ärzteblatt, Hannover · 2013 · Heft 9 · S. 32 bis 33

Dokument
145305
CareLit-ID
Jahr
2013
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Niedersächsisches Ärzteblatt, Hannover
Autor:innen
Ausgabe
Heft 9 / 2013
Jahrgang 86
Seiten
32 bis 33
Erschienen: 2013-09-01 00:00:00
ISSN
0028-9795
DOI

Zusammenfassung

Rivaroxaban wird zu 66 Prozent he-patisch über Cytochrom P450 (CYP) 3A4 und CYP 2J2 sowie durch CYP-unabhängige Mechanismen eliminiert. Das übrige Drittel wird unverändert über die Niere ausgeschieden. Rivaroxaban ist Substrat des P-Gly-koproteins. Die gleichzeitige Gabe von Inhibitoren bzw. Induktoren von CYP 3A4 oder P-Glykoprotein kann dementsprechend zu einer Verstärkung bzw. Abschwächung der anti-koagulatorischen Wirkung von Rivaroxaban führen. Tadalafil wird hauptsächlich durch CYP 3A4 metaboli-siert, ist aber selbst kein Inhibitor oder Induktor von CYP 3A4. Tadalafil hemmt auch nicht das P-Glykoprotein.

Schlagworte

ANTIPHLOGISTIKA ARZNEIMITTEL THERAPIE WIRKUNG BARBITURATE DATENBANK RIVAROXABAN TADALAFIL MEDIZIN HYPERTONIE NIERE ES AMIODARON FLUCONAZOL ITRACONAZOL VORICONAZOL