CareLit Fachartikel

Bedeutung der psychischen Komorbidität für die Versorgungssteuerung in der Hausarztpraxis

Linde, K.; Wagenpfeil, S.; Hörlein, E.; Hubert, B.; Schneider, A.; · Deutsches Ärzteblatt, Köln · 2013 · Heft 9 · S. 653 bis 659

Dokument
146978
CareLit-ID
Jahr
2013
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt, Köln
Autor:innen
Linde, K.; Wagenpfeil, S.; Hörlein, E.; Hubert, B.; Schneider, A.;
Ausgabe
Heft 9 / 2013
Jahrgang 110
Seiten
653 bis 659
Erschienen: 2013-09-27 00:00:00
ISSN
0176-3695

Zusammenfassung

Es gab keine statistisch auffälligen Unterschiede zwischen Patienten mit und ohne Tresen-Überweisung bezüglich der psychischen Komorbidität. Für die Gesamtgruppe war die somatoforme Störung (Odds Ratio [OR] 2,4; 95-%-Konfidenzintervall [Kl] 1,4-4,3) mit einer hohen hausärztlichen Kontaktrate assoziiert. Hohe Überweisungszahlen konnten bei guter Varianzaufklärung (R2) mit Depression (OR 2,1; 1,1 -4,0; R2 = 35,3 %), Angst (OR 4,1; 1,8-9,6; R2 = 34,5 %), Panik (OR 5,9; 2,1-16,4; R2 = 34,3 %) und somatoformer Störung (OR 2,2; 1,2-4,0; R2 = 34,6 %) erklärt werden. Auch eine lange Arbeitsunfähigkeitsdauer hing mit Dep…

Schlagworte

STUDIE ANGST DEPRESSION MORBIDITÄT PATIENT ARBEITSUNFÄHIGKEIT PATIENTEN PANIKSTÖRUNG ALLGEMEINMEDIZIN BIOMETRIE EPIDEMIOLOGIE INFORMATIK PRÄVALENZ DEUTSCHLAND REZEPTE DIAGNOSTIK