Wahrnehmung der Verbindlichkeit von Leitlinienempfehlungen
Rosumeck, S.; Sauerland, U.; Roll, S.; Erdmann, R.; Jacobs, A.; Sporbeck, B.; Nast, A.; · Deutsches Ärzteblatt, Köln · 2013 · Heft 1 · S. 663 bis 668
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Begriffe „darf nicht und „muss wurden als maximal verbindlich interpretiert. Hohe Verbindlichkeiten resultierten nach „soll und „sollte sowie nach negativen Formulierungen {zum Beispiel „wird nicht empfohlen). „Soll und „sollte waren in ihrer Trennschärfe kaum voneinander abgrenzbar, ebenso die untersuchten negativen Formulierungen. Formulierungen mit „wird empfohlen, „kann empfohlen werden oder andere „kann-Begriffe wurden mit geringer bis mittlerer Verbindlichkeit wahrgenommen. Generell schwankte die empfundene Verbindlichkeit bei Formulierungen im Bereich geringer und mittlerer Verbindlichkeit besonders s…