Abgucken erwünscht - neue Qualitätskultur auf Intensivstationen
Deutsches Ärzteblatt, Köln · 2013 · Heft 1 · S. 1739 bis 1741
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Das freiwillige intensivmedizinische Peer Review ist ein Verfahren zur Förderung von Qualität und Sicherheit der Patientenversorgung auf Intensivstationen, das immer mehr Verbreitung findet. Auf Initiative regionaler intensivmedizinischer Netzwerke wurde das Verfahren unter dem Dach der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensivund Notfallmedizin e. V. (DIVI) in Kooperation mit den Ärztekammern weiterentwickelt. Es wird aktuell von den Landesärztekammern mit bislang rund 250 entsprechend qualifizierten ärztlichen und pflegerischen Peers in mehr als zehn Bundesländern vor Ort umgesetzt.