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Das fiebernde Kind: Diagnostisches Vorgehen und Behandlung

Niehues, T.; · Deutsches Ärzteblatt, Köln · 2013 · Heft 11 · S. 764 bis 773

Dokument
147050
CareLit-ID
Jahr
2013
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt, Köln
Autor:innen
Niehues, T.;
Ausgabe
Heft 11 / 2013
Jahrgang 110
Seiten
764 bis 773
Erschienen: 2013-11-08 00:00:00
ISSN
0176-3695

Zusammenfassung

Im Zentrum der Diagnostik steht die körperliche Untersuchung durch einen mit Kindern und Jugendlichen erfahrenen Arzt. Die Inzidenz schwerer bakterieller Infektionen (SBI) liegt bei etwa 0,5-1 % (Kleinkinder, ältere Säuglinge) beziehungsweise 5 % (Säuglinge < 3 Monate) bis 10 % (Neugeborene). Die Letalität bei Neugeborenen beträgt circa 10 %. Starke Warnzeichen für SBI sind das Ausmaß der elterlichen Sorge und der Instinkt des Klinikers. Weitere Hinweise beruhen auf Zyanose, Tachypnoe, schlechter peripherer Durchblutung, Petechien und einer rektal ermittelten Temperatur > 40 °C. Der Einsatz von Antipyretika besc…

Schlagworte

KIND THERAPIE DIAGNOSTIK INFEKTION AUFNAHME SEPSIS FIEBER METHODIK INZIDENZ INSTINKT ZYANOSE TACHYPNOE TEMPERATUR ANTIPYRETIKA ELTERN KÖRPERTEMPERATUR