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Die Zirkumzision von der Antike bis heute Eine medizinhistorische Übersicht

MARX, F. J.; MOLL, F. H.; · Zeitschrift für medizinische Ethik, Ostfildern · 2014 · Heft 2 · S. 3-19

Dokument
148742
CareLit-ID
Jahr
2014
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Zeitschrift für medizinische Ethik, Ostfildern
Autor:innen
MARX, F. J.; MOLL, F. H.;
Ausgabe
Heft 2 / 2014
Jahrgang 60
Seiten
3-19
Erschienen: 2014-02-01 00:00:00
ISSN
0944-7652
DOI

Zusammenfassung

Hintergrund: In der gegenwärtigen Debatte um die Beschneidung von (insbes. neugeborenen) Jungen scheinen die ärztlichen Aspekte gegenüber den juristisch-ethischen Gesichtspunkten und Postulaten weitgehend in den Hintergrund getreten zu sein. Eine historische Analyse soll die Konstanten und Umbrüche im Umgang der Medizin mit diesem Eingriff aufzeigen. Hauptthesen: Wenn man von der rituellen Beschneidung, z. B. im Judentum und Islam absieht, wurde die Zirkumzision von der Antike bis in die frühe Neuzeit praktisch ausschließlich aus therapeutischen Gründen durchgeführt. Im 19. und 20. Jahrhundert dagegen kam das Pr…

Schlagworte

USA PENIS CHIRURGIE INDIKATION GESCHICHTE MEDIZIN ZIRKUMZISION JUDENTUM ISLAM MEDIKALISIERUNG EUROPA UROLOGIE GESETZGEBUNG DEUTSCHLAND ZEIT KULTUR