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Das Beschneidungsgesetz in der Kritik: verfassungsrechtliche Legitimation, Anwendungsprobleme; Reformbedarf

RIXEN, S.; · Zeitschrift für medizinische Ethik, Ostfildern · 2014 · Heft 2 · S. 33-43

Dokument
148744
CareLit-ID
Jahr
2014
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Zeitschrift für medizinische Ethik, Ostfildern
Autor:innen
RIXEN, S.;
Ausgabe
Heft 2 / 2014
Jahrgang 60
Seiten
33-43
Erschienen: 2014-02-01 00:00:00
ISSN
0944-7652
DOI

Zusammenfassung

Das Beschneidungsgesetz hat die politische Debatte über die Zulässigkeit der Beschneidung nichteinwilligungsfähiger männlicher Kinder nur vorläufig beendet. Die Kritik am Gesetz hält an. Der Beitrag gibt einen Überblick über die Regelungen des Gesetzes und erläutert die grundrechtlichen Hintergründe. Er verdeutlicht, dass bei der verfassungsrechtlichen Einordnung zwei Vorverständnisse konkurrieren: eine strikt kin-derrechtsoptimierende Interpretationsmaxime und ein bislang auch in der Rechtsprechung vorherrschender Ansatz, der die Einschätzungsprärogative der Eltern favorisiert. Verfassungsrechtlich problematisc…

Schlagworte

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