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Gefährliche Körperverletzung im Namen der Religion?Kernfragen in der Beschneidungsdebatte aus ethischer Sicht

BRANTL, J.; · Zeitschrift für medizinische Ethik, Ostfildern · 2014 · Heft 2 · S. 45-62

Dokument
148745
CareLit-ID
Jahr
2014
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Zeitschrift für medizinische Ethik, Ostfildern
Autor:innen
BRANTL, J.;
Ausgabe
Heft 2 / 2014
Jahrgang 60
Seiten
45-62
Erschienen: 2014-02-01 00:00:00
ISSN
0944-7652
DOI

Zusammenfassung

In der kontrovers geführten Debatte um die Zulässigkeit medizinisch nicht indizierter Beschneidungen von Jungen überlappen sich rechtliche und ethische Erwägungen. Dabei kristallisieren sich drei Kernfragen heraus: das fundamentale Recht auf körperliche Unversehrtheit, die Tragweite der elterlichen Sorge und die Auffassung des Grundrechtes der Religionsfreiheit. Dieser Beitrag kommt zu dem Schluss, dass sich aus ethischer Perspektive kaum zwingende Einwände gegen die Knabenbeschneidung aus religiösen oder anderen (kulturellen, sozialen, hygienischen etc.) Gründen erheben lassen. Dafür zeigt sich in der Auseinand…

Schlagworte

ELTERN KÖRPERVERLETZUNG RECHT RELIGION GESETZ FAMILIE AINS NAMEN ANTHROPOLOGIE DEUTSCHLAND ORGANISATIONEN ES WAHRNEHMUNG BEVÖLKERUNG ZIELE PERSÖNLICHKEIT